Gesungene Mantras – heilender Klang als Gebet

 

Mantras wurden zu jeglicher Zeit gesungen, in jeder Kultur und in jeder Religion. Es ist eine Form der Meditation. Schon in alten Zeiten wusste man um die Kraft der Schwingung des Singens, man kannte die Wirkung der Mantras auf den menschlichen Geist, sowie auf die Psyche des Menschen.

Für uns hier ist es nicht wichtig, dass die Mantras aus Indien kommen – überall in der Welt manifestierten sich seit ewigen Zeiten Werkzeuge für Menschen, die ihnen auf ihrem Weg helfen sollten. Die Mantras, die ich singe, sind in Sanskrit gesungen. Die Sprache ist sehr mächtig, sehr kraftvoll. Doch die Melodien sind nicht typisch indisch, ich denke, sie passen überall auf der Welt und ganz sicher hier im Westen. Die Namen der Gottheiten, die in den Kirtan besungen werden, helfen uns bestimmte Energien, bestimmte Qualitäten in uns zu erwecken. Es ist nicht notwendig sie mit dem Hinduismus in Zusammenhang zu bringen – jeder bleibt in seiner Religion!

Es ist mir ein sehr großes Anliegen zu zeigen, dass man die Liebe und den einen Atem – der uns alle gleichermaßen belebt – nicht einteilen oder in bestimmte Richtungen aufteilen kann! Wer mit ganzem Herzen zu singen vermag, der ist unwillkürlich mit der Liebe verbunden.

Das ist alles – das ist.

Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen über die Wirkung von Mantras auf Heilung von Krankheiten und Veränderung der Gehirnströme. Es gibt Untersuchungen, welche die Schwingung der Mantras mit den Schwingungen der Planeten, geometrischen Formen (den Yantras) und den Grundfarben in Verbindung bringen. Ich lade jeden herzlich ein, für sich selbst heraus zu finden, wie er die Mantras in sich selbst spüren und wirken lassen kann.